Die ASAE hat im ersten Halbjahr dieses Jahres im Rahmen der landesweiten Aktion „Sauberer Tisch“ 183 Betriebe aus Gastronomie und Getränkeausschank geschlossen. Dabei kontrollierte die Behörde rund 4.000 Wirtschaftsbeteiligte. Die Bilanz der Aktion umfasst zudem 155 eingeleitete Strafverfahren, 1.041 festgestellte Ordnungswidrigkeiten sowie die Festnahme von neun Personen.
Kontrollen der ASAE in Gastronomie und Getränkeausschank
Die von den regionalen ASAE-Einheiten durchgeführte Operation sollte die Einhaltung der für die Branche geltenden gesetzlichen Vorschriften überprüfen. Im Mittelpunkt standen insbesondere die hygienischen Bedingungen in den Betrieben, die Qualität und Rückverfolgbarkeit von Lebensmitteln sowie die Umsetzung von Eigenkontrollsystemen nach den HACCP-Grundsätzen.
Zu den festgestellten Straftaten zählten Spekulation, der Verkauf verdorbener Lebensmittel und der Betrieb von Glücksspielen außerhalb zugelassener Standorte.
Bei den Ordnungswidrigkeiten stellte die ASAE unter anderem fest, dass die erforderliche vorherige einfache Anzeige zur Ausübung der Tätigkeit fehlte. Weitere Verstöße betrafen die Nichteinhaltung von Hygienevorschriften in Küchen, Spülküchen und Produktionsbereichen sowie die Verletzung allgemeiner Pflichten durch die Betreiber.
Beschlagnahmung von Lebensmitteln
Im Verlauf der Aktion beschlagnahmten die Inspektoren außerdem mehr als vier Tonnen Lebensmittel. Darunter befanden sich Fleisch und Fleischerzeugnisse, Fisch, Meeresfrüchte, Getränke, Olivenöle, Speiseöle und Süßwaren. Ebenfalls eingezogen wurden Waagen sowie Gegenstände, die mit illegalen Glücksspielen in Zusammenhang stehen.
Nach Angaben der ASAE sollte die Aktion die Lebensmittelsicherheit stärken und sicherstellen, dass Gastronomie- und Getränkebetriebe die gesetzlichen Vorgaben einhalten.






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